Baby Superstar

Wunderschön, wenn ein Kind in der Familie sehnlichst erwartet wird! Je näher jedoch dann dieses Ereignis kommt, desto “aufgeregter” werden alle – wann kommt es denn, das Enkelkind/die Nichte/der Neffe etc?

Um nervigen Nachrichten oder Anrufe zu entkommen empfiehlt es sich, den Geburtstermin nicht jeden zu verraten – nur 4% aller Kinder kommen am errechneten Termin zur Welt. Daher reicht es zu verraten “Ende Dezember” oder “Irgendwann im Jänner”.

Sollten sich Freunde oder Familie bereit erklären zur Geburt mitzukommen – und sei es nur um “vor der Tür” aufs Baby zu warten: wir raten – NEIN!

Allein der Gedanke, dass Menschen stundenlang darauf warten, dass endlich das Kind kommt, kann psychisch bei der Geburt blockieren. Es reicht, wenn der engste Familienkreis in den Tagen danach zu Besuch kommt. Auf diese ein oder zwei Tage sollte es wirklich nicht mehr ankommen.

Aber auch im Wochenbett darf – nein soll – man “Nein” sagen dürfen. Die ersten Stunden nach der Geburt gehören der neuen Familie. Auch das Baby braucht hier noch keine Oma oder Tante, die “aufpasst”. In den ersten Stunden und Tagen ist es wichtig, dass eine gute, ruhige Atmosphäre herrscht und ihr euch gegenseitig kennenlernen könnt.

Neun Monate im Bauch herumgetragen, kennt euer Kind bereits eure Stimmen, euren Geruch – auch die der engsten Familienmitglieder. Daher seid vorsichtig: wird das Kind in den ersten Tagen von Person zu Person “herumgereicht”, kann es schnell sein, dass es sich nicht mehr auskennt – und verarbeitet dies dann in schreiende Abende.

Und dann noch die vielen Babygeschenke. Durchaus verständlich, dass Familie oder Freunde euer Kind mit einem Geschenk begrüßen wollen – doch wer erinnert sich hinterher an seine Geschenke? Daher: teilt eure Wünsche mit – vielleicht ist etwas noch nicht besorgt, vielleicht freut ihr euch am Meisten über eine leckere Lasagne, vielleicht braucht die neue Mama dringend eine Massage – eure Lieben freuen sich über Hinweise!

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